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Völkische Ideologie

Kenn­zeich­nend für eine völ­ki­sche Ideo­lo­gie ist die binäre Unter­schei­dung zwi­schen der Eigen- und Fremd­gruppe. Die Eigen­gruppe wird als das ‚eigene Volk‘ kon­stru­iert, vor­ge­stellt als ‚eth­nisch reine‘, homo­gene Abstam­mungs­ge­mein­schaft. Anhänger:innen der völ­ki­schen Ideo­lo­gie gegen davon aus, dass sie sich gegen­über ‚den Ande­ren‘, min­der­wer­ti­gen Völ­kern behaup­ten müs­sen, da diese die angeb­li­che Homo­ge­ni­tät des ‚eige­nen Vol­kes‘ bedro­hen. Als stig­ma­ti­sierte Fremd­grup­pen gel­ten z. B. Jüdinnen:Juden, Frei­mau­rer, Ausländer:innen, Deut­sche mit Migra­ti­ons­ge­schichte oder Men­schen mit Behin­de­run­gen. Völ­ki­sche Bewe­gun­gen rich­ten sich auch gegen die bür­ger­li­che Eman­zi­pa­tion von Frauen, die Demo­kra­tie, den Par­la­men­ta­ris­mus und die Repu­blik.

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