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In die­sem Inter­view steht ein Fall aus der Sucht­be­ra­tung im Mit­tel­punkt: Eine Frau Mitte drei­ßig kommt als Ange­hö­rige wegen des Alko­hol­kon­sums ihres Part­ners in die Bera­tungs­stelle. Doch je län­ger der Kon­takt mit Bera­te­rin Frau Schmidt dau­ert, desto kla­rer wird, dass Sucht­ver­hal­ten und Ver­schwö­rungs­ideo­lo­gie hier auf eine Weise inein­an­der­grei­fen, die die Rat­su­chende zuneh­mend iso­liert, über­for­dert und ver­ängs­tigt. Das Inter­view beleuch­tet, wie Fach­kräfte Adressat:innen, die Verschwörungsideolog:innen in ihrem Umfeld haben, unter­stütz­ten kön­nen und wo es noch Pro­fes­sio­na­li­sie­rungs­be­darfe gibt. Diese Kon­stel­la­tion kann auch auf andere Hand­lungs­fel­der über­tra­gen wer­den.

Wenn es doch nur bei Engeln geblieben wäre

Wenn Ideologie zur Mauer wird

Irgendwas kippt